• Exhibition
  • Submission

Room Of One’s Own Part 2

  • Conceptual Art
  • Digital-Art
  • Mixed reality

Comments

  • Eine Arbeit die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat: Zwischen Himmel und Hölle, Traumhochzeit und Prekarität weiblicher Lebens- und Eherealitäten, wird das Brautkleid – Symbol eines Prinzessinnentraums – in kapitalistischen Veräußerungspraktiken dekonstruiert. In den Bildkompositionen fächern sich so Willkürlichkeiten einer ritualisierten Inbesitznahme auf, bei der Gebrauchs- und ideelle Werte kollidieren. Im Akt des Verkaufens verschwimmen zugleich die Grenzen zwischen Objekt- und Subjektpositionen: Ist die Frau nun begehrtes, wenn nicht gar in Besitz genommenes Objekt oder wird sie selbst zur Verführerin, um schließlich andere mit ebenjenem Traumgespinst einzufangen?

    Magda
  • Wow! Unglaublich interessante Arbeit. Ich habe das Gefühl die Künstlerin hinterfragt hier nicht nur mesogyne Strukturen der Ehe, sondern auch den kapitalistischen Mehrwert dieser. Die Kleider symbolisieren somit für mich nicht nur die Ehe an sich, sonder die Darstellung dieser auf den Verkaufsplattformen dekonstruiert diese damit gleichzeitig. Das Ausblenden der Männer schein damit gleichzeitig der kulturellen Entwertung der Männerrolle zu entsprechen. \”Le père pue!\” (Overbeck, 1997)
    Eine einmalige Idee von einer einmaligen Künstlerin.

    Max
  • Sehr interessant und durchaus auch humorvoll. Wird die Arbeit auch in der Galerie zu sehen sein?

    Konrad

Join the discussion

Get notified about upcoming webinars, incoming submissions and discuss projects with our curators in the official nextmuseum.io telegram group.

t.me/nextmuseum_io