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Anika Meier, Banz & Bowinkel und Harm van den Dorpel – NFTs in der Kunst

14.7. 20:00
CET

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Manche feiern, andere wüten, viele haben Fragen: 2021 mischen NFTs den Kunstbetrieb auf. Dabei sind NFTs selbst keine Kunst und auch nicht neu. Das Datenformat NFT (non-fungible token) existiert schon seit den 2010er-Jahren. Durch die Verknüpfung mit dem Blockchain-Verfahren entsteht ein Echtheitszertifikat für digitale Kunstwerke und andere Dateien. NFTs sind einmalig, enthalten Informationen zu Programmierer*in, bisherigen Besitzer*innen und aktuellen Eigentümer*innen und gelten als fälschungssicher. Besonders kontrovers werden Ästhetik, Umweltbilanz sowie die künstlerische Qualität des aktuellen NFT-Angebotes diskutiert. Was macht die Aura eines Kunstwerkes aus? Was ist ein Original? Welche Bedeutung haben NFTs für die Kunst? Hype oder Zukunft, Bluff oder Revolution? Das Künstler-Duo Banz & Bowinkel, Autorin und Kuratorin Anika Meier sowie Künstler und Galerist Harm van den Dorpel sprechen über Fragen, die die Explosion des Kryptokunstmarktes mit sich bringt.

Der Talk wird in deutscher Sprache gehalten und findet auf Crowdcast statt.

 

Anika Meier

Anika Meier ist Autorin und Kuratorin. Sie schrieb eine Kolumne über Kunst und soziale Medien für das deutsche Kunstmagazin Monopol und schreibt nun eine Kolumne über digitale Kunst für Kunstforum. Ihre Texte erschienen u.a. in Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Spiegel Online, Kunstforum, der Freitag, Mindstate Malibu.

Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehört die mit Johann König kuratierte Ausstellungsreihe „The Artist is Online“ in der KÖNIG GALERIE / KÖNIG DIGITAL. Die erste Ausstellung in dieser Reihe war die digitale Schau „Suprisingly This Rather Works“ von Manuel Rossner, die über die App KÖNIG GALERIE besucht werden kann.

Weitere Ausstellungen: „Berlin, Augmented Berlin“ mit Highsnobiety (berlinberlin.ar), „Link in Bio. Kunst nach den Sozialen Medien“ (2019/2020) und „Virtual Normality. Netzkünstlerinnen 2.0“ (2018) im Museum der bildenden Künste in Leipzig, „On the Internet Nobody Knows You Are a Performance Artist. Andy Kassier & Signe Pierce live“ im NRW-Forum in Düsseldorf (2018), und „Signe Pierce. Reflexxxions“ (2019) im Eigen + Art Lab in Berlin.

 

Banz & Bowinkel

Giulia Bowinkel (*1983) und Friedemann Banz (*1980) leben in Berlin, seit 2009 arbeiten sie unter dem Namen Banz & Bowinkel miteinander. Im Jahr 2007 schlossen sie ihr Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Albert Oehlen ab und begannen, Kunst mit Computern zu machen. Ihr Werk umfasst computergenerierte Bilder, Animationen, augmentierte Bilder, virtuelle Realitäten und Installationen.

Die preisgekrönten Arbeiten von Banz & Bowinkel wurden unter anderem im Museum Abteiberg in Mönchengladbach, im Haus Esters/Haus Lange, im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld, im Haus der elektronischen Künste in Basel, in der Halle für Kunst & Medien in Graz, im Zeppelin Museum in Friedrichshafen und im NRW-Forum Düsseldorf ausgestellt. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld, des Museum Kunstpalast und des Kunsthaus NRW.

 

Harm van den Dorpel

Der Künstler widmet sich der Entdeckung aufstrebender Ästhetik, indem er Software und Sprache komponiert und dabei Anleihen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Genetik und Blockchain nimmt.

Van den Dorpel war u.a. Teil von  institutionellen Ausstellungen im Museum Kurhaus Kleve, dem New Museum in New York, dem Ullens Center for Contemporary Art in Peking, China, dem Museum of Modern Art, Warschau, und dem Netherlands Media Art Institute, Amsterdam. Im Jahr 2015 erwarb das MAK Wien Harm van den Dorpels Event Listeners und wurde damit zum ersten Museum, das ein Kunstwerk mit Bitcoins erwarb.

Außerdem ist Harm van den Dorpel Mitbegründer der left gallery mit Sitz in Berlin. Die Galerie produziert und verkauft Objekte zum herunterladen – kuratiert und künstlerisch geführt seit 2015.

Sei dabei!

Manche feiern, andere wüten, viele haben Fragen: 2021 mischen NFTs den Kunstbetrieb auf. Dabei sind NFTs selbst keine Kunst und auch nicht neu. Das Datenformat NFT (non-fungible token) existiert schon seit den 2010er-Jahren. Durch die Verknüpfung mit dem Blockchain-Verfahren entsteht ein Echtheitszertifikat für digitale Kunstwerke und andere Dateien. NFTs sind einmalig, enthalten Informationen zu Programmierer*in, bisherigen Besitzer*innen und aktuellen Eigentümer*innen und gelten als fälschungssicher. Besonders kontrovers werden Ästhetik, Umweltbilanz sowie die künstlerische Qualität des aktuellen NFT-Angebotes diskutiert. Was macht die Aura eines Kunstwerkes aus? Was ist ein Original? Welche Bedeutung haben NFTs für die Kunst? Hype oder Zukunft, Bluff oder Revolution? Das Künstler-Duo Banz & Bowinkel, Autorin und Kuratorin Anika Meier sowie Künstler und Galerist Harm van den Dorpel sprechen über Fragen, die die Explosion des Kryptokunstmarktes mit sich bringt.

Der Talk wird in deutscher Sprache gehalten und findet auf Crowdcast statt.

 

Anika Meier

Anika Meier ist Autorin und Kuratorin. Sie schrieb eine Kolumne über Kunst und soziale Medien für das deutsche Kunstmagazin Monopol und schreibt nun eine Kolumne über digitale Kunst für Kunstforum. Ihre Texte erschienen u.a. in Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Spiegel Online, Kunstforum, der Freitag, Mindstate Malibu.

Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehört die mit Johann König kuratierte Ausstellungsreihe „The Artist is Online“ in der KÖNIG GALERIE / KÖNIG DIGITAL. Die erste Ausstellung in dieser Reihe war die digitale Schau „Suprisingly This Rather Works“ von Manuel Rossner, die über die App KÖNIG GALERIE besucht werden kann.

Weitere Ausstellungen: „Berlin, Augmented Berlin“ mit Highsnobiety (berlinberlin.ar), „Link in Bio. Kunst nach den Sozialen Medien“ (2019/2020) und „Virtual Normality. Netzkünstlerinnen 2.0“ (2018) im Museum der bildenden Künste in Leipzig, „On the Internet Nobody Knows You Are a Performance Artist. Andy Kassier & Signe Pierce live“ im NRW-Forum in Düsseldorf (2018), und „Signe Pierce. Reflexxxions“ (2019) im Eigen + Art Lab in Berlin.

 

Banz & Bowinkel

Giulia Bowinkel (*1983) und Friedemann Banz (*1980) leben in Berlin, seit 2009 arbeiten sie unter dem Namen Banz & Bowinkel miteinander. Im Jahr 2007 schlossen sie ihr Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Albert Oehlen ab und begannen, Kunst mit Computern zu machen. Ihr Werk umfasst computergenerierte Bilder, Animationen, augmentierte Bilder, virtuelle Realitäten und Installationen.

Die preisgekrönten Arbeiten von Banz & Bowinkel wurden unter anderem im Museum Abteiberg in Mönchengladbach, im Haus Esters/Haus Lange, im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld, im Haus der elektronischen Künste in Basel, in der Halle für Kunst & Medien in Graz, im Zeppelin Museum in Friedrichshafen und im NRW-Forum Düsseldorf ausgestellt. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld, des Museum Kunstpalast und des Kunsthaus NRW.

 

Harm van den Dorpel

Der Künstler widmet sich der Entdeckung aufstrebender Ästhetik, indem er Software und Sprache komponiert und dabei Anleihen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Genetik und Blockchain nimmt.

Van den Dorpel war u.a. Teil von  institutionellen Ausstellungen im Museum Kurhaus Kleve, dem New Museum in New York, dem Ullens Center for Contemporary Art in Peking, China, dem Museum of Modern Art, Warschau, und dem Netherlands Media Art Institute, Amsterdam. Im Jahr 2015 erwarb das MAK Wien Harm van den Dorpels Event Listeners und wurde damit zum ersten Museum, das ein Kunstwerk mit Bitcoins erwarb.

Außerdem ist Harm van den Dorpel Mitbegründer der left gallery mit Sitz in Berlin. Die Galerie produziert und verkauft Objekte zum herunterladen – kuratiert und künstlerisch geführt seit 2015.

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