Max-Ackermann-Archiv, Bietigheim-Bissingen
  • Ausstellung

Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee

  • Alle Arten
  • Gemälde
  • Text
Bild: Max-Ackermann-Archiv, Bietigheim-Bissingen

Der eine langweilte sich, der andere vergnügte sich, die nächste fand im See die eigene Seele wieder. Der Bodensee zieht seit Jahrhunderten Künstler*innen und Schriftsteller*innen an. Annette von Droste-Hülshoff, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Martin Walser, Hermann Hesse, Hans Purrmann und Carl Sternheim, sie alle haben zeitweise in der Region gelebt und gearbeitet. In der vielfältigen Kulturlandschaft wurden Netzwerke gebildet, gemeinsame Projekte realisiert, Freundschaften geschlossen und Künstler*innenkolonien gegründet, wie zum Beispiel auf der Rehmenhalde in Überlingen. Erstmalig widmet sich eine Ausstellung länderübergreifend dem literarischen und künstlerischen Austausch am Bodensee. Die Ausstellung spannt einen Bogen vom 19. Jahrhundert über die Zeit der NS-Diktatur bis in die Gegenwart.

Wir möchten euch dazu einladen, sich an diesem Ausstellungsprojekt kreativ zu beteiligen. Der Bodensee bildet die inhaltliche Klammer: Die eingereichten Werke sollen sich entweder motivisch oder in Bezug auf die eigene Biografie mit dem See auseinandersetzen. Der Form sind keine Grenzen gesetzt, eingereicht werden können Werke aller Art: Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Videos, etc. und sämtliche Textgattungen von Lyrik über Kurzgeschichten bis zum Roman. Wir freuen uns über jede Bodensee-Inspiration, die uns erreicht!

Das Publikum stimmt über ein Online-Voting darüber ab, welche Werke in der Ausstellung physisch gezeigt werden. Dafür ist im Zeppelin Museum ein ganzer Bereich vorgesehen. Die literarischen Beiträge sollen darüber hinaus auch in Lesungen vorgestellt werden.

Das Begleitprogramm der Ausstellung (Schreibgruppen, Künstler*innentandems, Videovorstellungen) richtet sich darauf, den Austausch über Kunst und Literatur zu fördern und gegenwärtige Literatur- und Kunstschaffende sichtbar zu machen. Wir möchten motivieren, begleiten und die Werke der Teilnehmenden teilen.

Die Werke des Publikums öffnen das Ausstellungsformat und schlagen einen Bogen zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem Bodensee. Der Aufruf richtet sich an alle, die sich literarisch oder künstlerisch betätigen möchten. Hierbei ist es egal, ob sie schon ausstellen oder publizieren, oder ob sie sich erstmalig mit ihren Werken an die Öffentlichkeit wenden. Wir wollen in der Ausstellung das Thema Bodensee aus möglichst vielen Perspektiven zeigen. Dazu gehört auch, dass alle kreativen Formen berücksichtigt werden: Malerei, Fotografie, Zeichnung, Video, Performance, Gedichte, Prosa etc.

Um eine möglichst demokratische Auswahl der Werke zu gewährleisten, gibt es nach Abschluss des Open Calls ein öffentliches Online-Voting darüber, welche Werke am Ende in der Ausstellung zu sehen sein werden. Die ausgewählten Künstler*innen und Schriftsteller*innen werden danach von uns kontaktiert und auf nextmuseum gekennzeichnet. Nur die Urheber*innen selbst können ihre Werke beim Zeppelin Museum einreichen.

Das Museum behält sich vor, Werke in folgenden Fällen abzulehnen: Wenn die Objekte anderen Werken Schaden zufügen könnten, z.B. durch Zersetzung oder Ungezieferbefall, oder wenn sie aufgrund ihrer Maße nicht in den Ausstellungsraum passen.

Der Hin- und Rücktransport der Objekte muss selbstständig organisiert werden, postalische Einsendungen sind möglich. Sofern für den Rücktransport nach Ende der Ausstellung nicht gesorgt ist, behält sich das Museum vor, die Werke nach einer angemessenen Frist zu entsorgen.

Die Objekte werden nicht versichert. Das Museum haftet nicht für Schäden, die beim Transport und während der Ausstellungszeit entstehen.

Die Entscheidung über die Art der Präsentation der eingereichten Objekte liegt beim Museum.

Kurator*in

Zeppelin Museum Friedrichshafen

Institution

Zeppelin Museum Friedrichshafen
Zeppelin Museum Friedrichshafen

Der eine langweilte sich, der andere vergnügte sich, die nächste fand im See die eigene Seele wieder. Der Bodensee zieht seit Jahrhunderten Künstler*innen und Schriftsteller*innen an. Annette von Droste-Hülshoff, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Martin Walser, Hermann Hesse, Hans Purrmann und Carl Sternheim, sie alle haben zeitweise in der Region gelebt und gearbeitet. In der vielfältigen Kulturlandschaft wurden Netzwerke gebildet, gemeinsame Projekte realisiert, Freundschaften geschlossen und Künstler*innenkolonien gegründet, wie zum Beispiel auf der Rehmenhalde in Überlingen. Erstmalig widmet sich eine Ausstellung länderübergreifend dem literarischen und künstlerischen Austausch am Bodensee. Die Ausstellung spannt einen Bogen vom 19. Jahrhundert über die Zeit der NS-Diktatur bis in die Gegenwart.

Wir möchten euch dazu einladen, sich an diesem Ausstellungsprojekt kreativ zu beteiligen. Der Bodensee bildet die inhaltliche Klammer: Die eingereichten Werke sollen sich entweder motivisch oder in Bezug auf die eigene Biografie mit dem See auseinandersetzen. Der Form sind keine Grenzen gesetzt, eingereicht werden können Werke aller Art: Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Videos, etc. und sämtliche Textgattungen von Lyrik über Kurzgeschichten bis zum Roman. Wir freuen uns über jede Bodensee-Inspiration, die uns erreicht!

Das Publikum stimmt über ein Online-Voting darüber ab, welche Werke in der Ausstellung physisch gezeigt werden. Dafür ist im Zeppelin Museum ein ganzer Bereich vorgesehen. Die literarischen Beiträge sollen darüber hinaus auch in Lesungen vorgestellt werden.

Das Begleitprogramm der Ausstellung (Schreibgruppen, Künstler*innentandems, Videovorstellungen) richtet sich darauf, den Austausch über Kunst und Literatur zu fördern und gegenwärtige Literatur- und Kunstschaffende sichtbar zu machen. Wir möchten motivieren, begleiten und die Werke der Teilnehmenden teilen.

Die Werke des Publikums öffnen das Ausstellungsformat und schlagen einen Bogen zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem Bodensee. Der Aufruf richtet sich an alle, die sich literarisch oder künstlerisch betätigen möchten. Hierbei ist es egal, ob sie schon ausstellen oder publizieren, oder ob sie sich erstmalig mit ihren Werken an die Öffentlichkeit wenden. Wir wollen in der Ausstellung das Thema Bodensee aus möglichst vielen Perspektiven zeigen. Dazu gehört auch, dass alle kreativen Formen berücksichtigt werden: Malerei, Fotografie, Zeichnung, Video, Performance, Gedichte, Prosa etc.

Um eine möglichst demokratische Auswahl der Werke zu gewährleisten, gibt es nach Abschluss des Open Calls ein öffentliches Online-Voting darüber, welche Werke am Ende in der Ausstellung zu sehen sein werden. Die ausgewählten Künstler*innen und Schriftsteller*innen werden danach von uns kontaktiert und auf nextmuseum gekennzeichnet. Nur die Urheber*innen selbst können ihre Werke beim Zeppelin Museum einreichen.

Das Museum behält sich vor, Werke in folgenden Fällen abzulehnen: Wenn die Objekte anderen Werken Schaden zufügen könnten, z.B. durch Zersetzung oder Ungezieferbefall, oder wenn sie aufgrund ihrer Maße nicht in den Ausstellungsraum passen.

Der Hin- und Rücktransport der Objekte muss selbstständig organisiert werden, postalische Einsendungen sind möglich. Sofern für den Rücktransport nach Ende der Ausstellung nicht gesorgt ist, behält sich das Museum vor, die Werke nach einer angemessenen Frist zu entsorgen.

Die Objekte werden nicht versichert. Das Museum haftet nicht für Schäden, die beim Transport und während der Ausstellungszeit entstehen.

Die Entscheidung über die Art der Präsentation der eingereichten Objekte liegt beim Museum.

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