Original von Simon Resch, bearbeitet von Anne-Katrin Ahrens (2021)
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Das schönste Bild bei mir zuhaus 2021

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Bild: Original von Simon Resch, bearbeitet von Anne-Katrin Ahrens (2021)

Vor 50 Jahren, am 6. Juni 1971, konnte der Kunstsammler und Verleger Kurt Fried (1906-1981) in Ulm eine für die damalige Zeit außergewöhnliche und in ihrer Art einmalige Ausstellung eröffnen. „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ lud die Ulmer Bevölkerung ein, persönliche Lieblingsstücke aus den eigenen vier Wänden in die Galerie studio f zu bringen. Damit öffnete sich dem Publikum ein heimlicher Blick auf privaten Wandschmuck und den individuellen Kunstgeschmack von Bekannten und Unbekannten.

Ein halbes Jahrhundert später, in einer Zeit, in der Partizipation und Interaktion im Ausstellungswesen keine Fremdwörter mehr sind, greift das Museum Ulm die Idee von Kurt Fried auf und transformiert sie in die Gegenwart. Mit diesem Open Call laden wir die weltweite Öffentlichkeit ein, uns Kunstschätze und -werke zu zeigen, die einen besonderen Platz im privaten Lebensraum einnehmen, mit besonderer Bedeutung aufgeladen sind und eine Geschichte erzählen.

Wir möchten mit euch diskutieren: Warum umgeben wir uns in unseren Lebensräumen mit Kunst, Bildern, Objekten? Was hängen wir zuhause auf? Wo liegt der Unterschied zum Museum? Was sammeln und präsentieren wir im öffentlichen Auftrag? Wie unterscheidet sich unser persönlicher ästhetischer Geschmack? Ist er zeit- und trendabhängig?

Nach Abschluss des Open Calls und der finalen Auswahl aus den Einreichungen, laden wir alle Teilnehmer*innen ein, die ausgewählten Lieblingswerke als Leihgaben ins Museum Ulm zu bringen. (Alle Leihgaben werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Versicherung erfolgt über das Museum Ulm.)

Die Ausstellung „Das schönste Bild bei mir zuhaus 2021“, die wir aus der Auswahl entwickeln, wird am 23. Juli 2021 eröffnet und bis 24. Oktober 2021 zu sehen sein. Wir freuen uns auf eure Einreichungen und die Geschichten zu eurem Lieblingskunstwerk!

Die Teilnahme ist nur mit einem Lieblingskunstwerk möglich und beschreibt bitte, was es zu eurem Lieblingskunstwerk macht. Bitte vergesst nicht, den Standort des Kunstwerkes im Text anzugeben und nutzt ausschließlich rechtefreies Bildmaterial.

Curatorial Statement:

Der Open Call zum Ausstellungsprojekt „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ ist zu einem überregionalen Erfolg geworden: Mehr als 180 Einreichungen aus Ulm, dem Umland und weit darüber hinaus zeigen eine große Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksformen, Techniken, Materialien, Geschichten und Hintergründen, welche die Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Objekte und Skulpturen mit besonderer Bedeutung aufladen. Von der Kinderzeichnung über das Objet trouvé bis hin zu Werken namhafter internationaler Künstlerinnen und Künstler aus Vergangenheit und Gegenwart eröffnen die Lieblingsstücke einen heimlichen Blick auf privaten Wandschmuck, persönliche Andenken und individuellen Geschmack. „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ sorgte vor genau 50 Jahren in der Ulmer Galerie studio f für Aufsehen. 2021 lassen sich Parallelen zwischen damals und heute erkennen: Gefielen 1971 Motive aus Ulm und Umgebung, Reiseimpressionen, Landschaften und Blumenstillleben, so finden sich solche auch in der aktuellen Ausstellung wieder. Vervielfältigt hat sich hingegen die Anzahl der Einreichungen und Kunstgattungen.

Auch beim Remake von „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ wurden alle Einreichungen akzeptiert. In der Ausstellung vom 23.07.-24.10.2021 im Museum Ulm sind alle Kunstwerke zu sehen, die ins Museum gebracht wurden.

Sei dabei!

Kurator*in

Stefanie Dathe

Institution

Museum Ulm
Stefanie Dathe

Vor 50 Jahren, am 6. Juni 1971, konnte der Kunstsammler und Verleger Kurt Fried (1906-1981) in Ulm eine für die damalige Zeit außergewöhnliche und in ihrer Art einmalige Ausstellung eröffnen. „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ lud die Ulmer Bevölkerung ein, persönliche Lieblingsstücke aus den eigenen vier Wänden in die Galerie studio f zu bringen. Damit öffnete sich dem Publikum ein heimlicher Blick auf privaten Wandschmuck und den individuellen Kunstgeschmack von Bekannten und Unbekannten.

Ein halbes Jahrhundert später, in einer Zeit, in der Partizipation und Interaktion im Ausstellungswesen keine Fremdwörter mehr sind, greift das Museum Ulm die Idee von Kurt Fried auf und transformiert sie in die Gegenwart. Mit diesem Open Call laden wir die weltweite Öffentlichkeit ein, uns Kunstschätze und -werke zu zeigen, die einen besonderen Platz im privaten Lebensraum einnehmen, mit besonderer Bedeutung aufgeladen sind und eine Geschichte erzählen.

Wir möchten mit euch diskutieren: Warum umgeben wir uns in unseren Lebensräumen mit Kunst, Bildern, Objekten? Was hängen wir zuhause auf? Wo liegt der Unterschied zum Museum? Was sammeln und präsentieren wir im öffentlichen Auftrag? Wie unterscheidet sich unser persönlicher ästhetischer Geschmack? Ist er zeit- und trendabhängig?

Nach Abschluss des Open Calls und der finalen Auswahl aus den Einreichungen, laden wir alle Teilnehmer*innen ein, die ausgewählten Lieblingswerke als Leihgaben ins Museum Ulm zu bringen. (Alle Leihgaben werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Versicherung erfolgt über das Museum Ulm.)

Die Ausstellung „Das schönste Bild bei mir zuhaus 2021“, die wir aus der Auswahl entwickeln, wird am 23. Juli 2021 eröffnet und bis 24. Oktober 2021 zu sehen sein. Wir freuen uns auf eure Einreichungen und die Geschichten zu eurem Lieblingskunstwerk!

Die Teilnahme ist nur mit einem Lieblingskunstwerk möglich und beschreibt bitte, was es zu eurem Lieblingskunstwerk macht. Bitte vergesst nicht, den Standort des Kunstwerkes im Text anzugeben und nutzt ausschließlich rechtefreies Bildmaterial.

Curatorial Statement:

Der Open Call zum Ausstellungsprojekt „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ ist zu einem überregionalen Erfolg geworden: Mehr als 180 Einreichungen aus Ulm, dem Umland und weit darüber hinaus zeigen eine große Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksformen, Techniken, Materialien, Geschichten und Hintergründen, welche die Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Objekte und Skulpturen mit besonderer Bedeutung aufladen. Von der Kinderzeichnung über das Objet trouvé bis hin zu Werken namhafter internationaler Künstlerinnen und Künstler aus Vergangenheit und Gegenwart eröffnen die Lieblingsstücke einen heimlichen Blick auf privaten Wandschmuck, persönliche Andenken und individuellen Geschmack. „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ sorgte vor genau 50 Jahren in der Ulmer Galerie studio f für Aufsehen. 2021 lassen sich Parallelen zwischen damals und heute erkennen: Gefielen 1971 Motive aus Ulm und Umgebung, Reiseimpressionen, Landschaften und Blumenstillleben, so finden sich solche auch in der aktuellen Ausstellung wieder. Vervielfältigt hat sich hingegen die Anzahl der Einreichungen und Kunstgattungen.

Auch beim Remake von „Das schönste Bild bei mir zuhaus“ wurden alle Einreichungen akzeptiert. In der Ausstellung vom 23.07.-24.10.2021 im Museum Ulm sind alle Kunstwerke zu sehen, die ins Museum gebracht wurden.

Einreichungen

Station
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Station

Thomas Christians

Dialogräume
  • Mixed Media

Dialogräume

Gabriela Nasfeter

Nüsser Hafe
  • Mixed Media

Nüsser Hafe

Johanna Henebry

Unbekannt
  • Gemälde

Unbekannt

Julia Barczyk

Verde VII, 2021, Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm
  • Gemälde

Verde VII, 2021, Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm

Gabriele Einstein

Ohne Titel (Zyklus Wachstum I)
  • Gemälde

Ohne Titel (Zyklus Wachstum I)

Dr. Klaus Lehmann

2011120101 von Florian Lechner
  • Digitale Kunst
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2011120101 von Florian Lechner

Volker Jescheck

Müll Mondrian 3
  • Mixed Media

Müll Mondrian 3

Julia Hanisch und Dietmar Rudolf

o.T.
  • Mixed Media

o.T.

Charlotte Smuda-Jescheck

no words
  • Gemälde

no words

Andrada Cretu

Arouille, Hastingues, Baigts, Pimbo, Tupelo
  • Gemälde

Arouille, Hastingues, Baigts, Pimbo, Tupelo

Friederike und Lothar Klatt

come on show what you love now
  • Gemälde

come on show what you love now

Luminita Ciuflea

Hyper
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  • Gemälde
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Hyper

Andi Wahle

Java Olive Tree von Georges Wenger
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Java Olive Tree von Georges Wenger

Marc-Gregor Weidt

Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen
  • Gemälde
  • Skulptur

Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen

Petra Stark und Gunnar Laufer-Stark

Narzissen
  • Gemälde

Narzissen

Dr. Detlev Hummel

Red Poppy (papavero)
  • Print

Red Poppy (papavero)

Irene Reimann

Die Perversität der Menschheit
  • Gemälde

Die Perversität der Menschheit

Johanna-Sophia Egger

Graphite auf Papier
  • Zeichnung

Graphite auf Papier

Patrick Befurt

White donkey sleeping
  • Gemälde
  • Installation

White donkey sleeping

Andrea Marcellier

Ohne Titel, Adelbert Schloz-Dürr
  • Gemälde

Ohne Titel, Adelbert Schloz-Dürr

Sieglinde Hegelau-Lipp

Albhäuser
  • Gemälde

Albhäuser

Viola Maier

Dunkle Gassen in Marrakesch
  • Foto

Dunkle Gassen in Marrakesch

Sven Thamm

O. T.
  • Gemälde

O. T.

Eleonore Schindlmayr

Maligne Sea, Rocky Mountains Canada
  • Gemälde

Maligne Sea, Rocky Mountains Canada

Ursula Fricke

Nena am Strand (‚Nena a la platja‘) von 1989 von Robert Llimós
  • Mixed Media

Nena am Strand (‚Nena a la platja‘) von 1989 von Robert Llimós

Prof.Dipl.-Des. Helmut M. Schmitt-Siegel

„Die Linse“
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„Die Linse“

Christine Kapfer

Sleepers 2
  • Gemälde

Sleepers 2

Guido Adler

Zuwendung von Ludwig Arnold
  • Gemälde

Zuwendung von Ludwig Arnold

H. P.

(Mona-) LISA von Anton Blank
  • Gemälde

(Mona-) LISA von Anton Blank

Dr. Julius Rohm

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