Photo von Lucrezia Carnelos auf Unsplash, Collage von Daniel Hengst/Clemens Schöll
  • Ausstellung

In VR we trust

  • Open Call 1.8.-30.9.2020
Bild: Photo von Lucrezia Carnelos auf Unsplash, Collage von Daniel Hengst/Clemens Schöll

In VR we trust

Willst Du auch mitfahren auf dem Virtual-Reality-Hypetrain? Träumst du von einer Mischung aus pew-pew Special Effects und empathisierenden, euphorisierenden Erfahrungen? Glaubst du an VR? Glaubst du an Immersion? Glaubst du an den Durchbruch, den VR als neues Medium in unserer Gesellschaft haben wird?

Warum eigentlich? Was für einen Nutzen hat VR wirklich, außer neue Umsatzmärkte zu generieren? Welche Hoffnungen verknüpfen wir mit VR, welche Ziele fassen wir ins Auge, insbesondere im künstlerischen Bereich? Wird VR im Kunstbetrieb nicht allzu oft unkritisch und unreflektiert eingesetzt und dadurch nebenbei auch neue, begeisterte Kundschaft für die Tech-Industrie generiert?

Daniel Hengst und Clemens Schöll beobachten den Trend rund um VR kritisch: In dessen Rahmen wurden unzählige Ausstellungen und Förderungen organisiert — oft mit künstlerisch mittelmäßigen Inhalten, die scheinbar lediglich aufgrund ihres Mediums eine Plattform geboten bekamen. Welchen Anreiz und welchen Mehrwert haben Besucher_innen abseits der neuen (oftmals ersten) Erfahrung mit einer VR-Brille? Befinden wir uns in eben jener mediengeschichtlichen Zeit, in der sich McLuhans „the medium is the message“ vollständig realisiert? Und falls dem so ist, wie und mit welchen Konzepten wird dieser Punkt überschritten?

Die zweiteilige Ausstellung „In VR we trust“ im NRW Forum in Düsseldorf und in der Nudel in Zeitz will anhand von vier kritischen Positionen den aktuellen Stand und zukünftigen Wert von Virtual Reality als künstlerischem Werkzeug oder Medium reflektieren und zugleich eine öffentliche Diskussion darüber ermöglichen.

Wir suchen nach Arbeiten, die sich kritisch mit einer oder mehreren der folgenden Fragestellungen auseinandersetzen und vielleicht Antworten anbieten:

  • Warum sollten sich Künstler_innen mit VR auseinandersetzen? Welchen tatsächlichen Mehrwert hat VR für die Kunst und für unsere Gesellschaft?

  • Ist VR inhärent anders als vorherige „neue Medien“ (360°-Film, davor 3D-Film, davor Film, davor Fotografie) oder ist es schlicht eine neue Ausprägung einer graduellen Weiterentwicklung?

  • Anders gefragt: Wie können wir VR als bereits reifes, erwachsenes Medium begreifen?

  • Welche Erwartungshaltungen haben Betrachter_innen an VR(-Brillen)? Wie kann damit aktiv umgegangen werden?

  • Wie lassen sich die Bruchstellen zwischen analoger und virtueller Realität vorrangig oder gar gänzlich aus der virtuellen Realität und nicht der Analogen diskutieren?

  • Wie kann VR-Kunst aussehen, die primär eine künstlerische und nicht eine mediale Erfahrung auslöst?

Die vier ausgesuchten Positionen werden jeweils einen Tag im NRW Forum in Düsseldorf und in der Nudel in Zeitz bei zwei vier-tägigen diskursiven Ausstellungen zusehen sein. Diese werden begleitet von Diskussionen, Vorträgen und einem intensiven Austausch mit den anderen Künstler_innen. Deshalb ist die durchgehende Anwesenheit bei beiden Ausstellungen erforderlich.

Der Call richtet sich an künstlerisch schaffende Menschen jeder Selbstdefinition. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von in der VR-(Kunst-)Szene normalerweise unterrepräsentierten Menschen.

Wir wollen im Rahmen dieses Ausstellungsprojektes mit einem Prozess der Co-Kuration experimentieren. Weitere Informationen dazu sind unserer Website zu finden.

Auf trust.invr.info begleiten wir das Projekt mit Gesprächen, Diskussionen und Links.

„In VR we trust“, kuratiert von Daniel Hengst & Clemens Schöll, ein Projekt von THIS IS FAKE, in Kooperation mit plusnull e.V., gefördert durch die innogy Stiftung.

In VR we trust

Willst Du auch mitfahren auf dem Virtual-Reality-Hypetrain? Träumst du von einer Mischung aus pew-pew Special Effects und empathisierenden, euphorisierenden Erfahrungen? Glaubst du an VR? Glaubst du an Immersion? Glaubst du an den Durchbruch, den VR als neues Medium in unserer Gesellschaft haben wird?

Warum eigentlich? Was für einen Nutzen hat VR wirklich, außer neue Umsatzmärkte zu generieren? Welche Hoffnungen verknüpfen wir mit VR, welche Ziele fassen wir ins Auge, insbesondere im künstlerischen Bereich? Wird VR im Kunstbetrieb nicht allzu oft unkritisch und unreflektiert eingesetzt und dadurch nebenbei auch neue, begeisterte Kundschaft für die Tech-Industrie generiert?

Daniel Hengst und Clemens Schöll beobachten den Trend rund um VR kritisch: In dessen Rahmen wurden unzählige Ausstellungen und Förderungen organisiert — oft mit künstlerisch mittelmäßigen Inhalten, die scheinbar lediglich aufgrund ihres Mediums eine Plattform geboten bekamen. Welchen Anreiz und welchen Mehrwert haben Besucher_innen abseits der neuen (oftmals ersten) Erfahrung mit einer VR-Brille? Befinden wir uns in eben jener mediengeschichtlichen Zeit, in der sich McLuhans „the medium is the message“ vollständig realisiert? Und falls dem so ist, wie und mit welchen Konzepten wird dieser Punkt überschritten?

Die zweiteilige Ausstellung „In VR we trust“ im NRW Forum in Düsseldorf und in der Nudel in Zeitz will anhand von vier kritischen Positionen den aktuellen Stand und zukünftigen Wert von Virtual Reality als künstlerischem Werkzeug oder Medium reflektieren und zugleich eine öffentliche Diskussion darüber ermöglichen.

Wir suchen nach Arbeiten, die sich kritisch mit einer oder mehreren der folgenden Fragestellungen auseinandersetzen und vielleicht Antworten anbieten:

  • Warum sollten sich Künstler_innen mit VR auseinandersetzen? Welchen tatsächlichen Mehrwert hat VR für die Kunst und für unsere Gesellschaft?

  • Ist VR inhärent anders als vorherige „neue Medien“ (360°-Film, davor 3D-Film, davor Film, davor Fotografie) oder ist es schlicht eine neue Ausprägung einer graduellen Weiterentwicklung?

  • Anders gefragt: Wie können wir VR als bereits reifes, erwachsenes Medium begreifen?

  • Welche Erwartungshaltungen haben Betrachter_innen an VR(-Brillen)? Wie kann damit aktiv umgegangen werden?

  • Wie lassen sich die Bruchstellen zwischen analoger und virtueller Realität vorrangig oder gar gänzlich aus der virtuellen Realität und nicht der Analogen diskutieren?

  • Wie kann VR-Kunst aussehen, die primär eine künstlerische und nicht eine mediale Erfahrung auslöst?

Die vier ausgesuchten Positionen werden jeweils einen Tag im NRW Forum in Düsseldorf und in der Nudel in Zeitz bei zwei vier-tägigen diskursiven Ausstellungen zusehen sein. Diese werden begleitet von Diskussionen, Vorträgen und einem intensiven Austausch mit den anderen Künstler_innen. Deshalb ist die durchgehende Anwesenheit bei beiden Ausstellungen erforderlich.

Der Call richtet sich an künstlerisch schaffende Menschen jeder Selbstdefinition. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von in der VR-(Kunst-)Szene normalerweise unterrepräsentierten Menschen.

Wir wollen im Rahmen dieses Ausstellungsprojektes mit einem Prozess der Co-Kuration experimentieren. Weitere Informationen dazu sind unserer Website zu finden.

Auf trust.invr.info begleiten wir das Projekt mit Gesprächen, Diskussionen und Links.

„In VR we trust“, kuratiert von Daniel Hengst & Clemens Schöll, ein Projekt von THIS IS FAKE, in Kooperation mit plusnull e.V., gefördert durch die innogy Stiftung.

Curatorial statement

TIMELINE
2020-08-01 Veröffentlichung Open Call
2020-09-30 Ende Open Call
2020-10-10 Veröffentlichung Short List, Beginn des Ko-Kurationsprozesses
2020-12-01 Veröffentlichung Auswahl

2021-04-22 bis 2021-04-25 Ausstellung Nudel, Zeitz
2021-05-13 bis 2021-05-16 Ausstellung NRW Forum, Düsseldorf

FINANZIELLES / ORGANISATORISCHES
Es wird ein Gesamthonorar von 500€ für die beiden Ausstellungen gezahlt. Dazu kommen jeweils maximal 150€ Reisekosten; einfache Unterkunft und Verpflegung vor Ort werden gestellt. Die Künstler_innen verpflichten sich bei beiden Ausstellungen an allen vier Tagen und gegebenenfalls zum Aufbau anwesend zu sein.

Die Rechte am Werk verbleiben bei den Künstler_innen. Daniel Hengst, Clemens Schöll, THIS IS FAKE, plusnull e.V., die Nudel Zeitz und das NRW Forum/ Kunstpalast Düsseldorf erhalten das Recht Foto-, Audio- und Videoaufnahmen der Arbeiten für die Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation zu verwenden.

Es können keine Produktionsmittel gestellt werden. Kosten für den Aufbau können nach Absprache gegebenenfalls in geringem Maße übernommen werden.

Kommentare

  • Hallo Nieves, bei diesem Open Call wird am 10.10. auf dieser Seite eine Shortlist veröffentlicht. Eine Eingangsbstätigungsmail müsstest du aber bekommen haben. Liebe Grüße

    Alina Fuchte
  • Hi, ich habe ein Paar Projekte eingereicht, habe aber noch keinen Bestätigunsemail bekommen. Ist das ok?

    Nieves de la Fuente
  • Apologies, the museum is in Germany

    james

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