Brunnen im Renaissancehof des Museums Ulm, Foto: Judith Bahr/Museum Ulm
  • Ausstellung

Kunstreich­gewächse – Bitte gießen!

  • Museum Ulm
  • Open Call 1.7.-30.9.2020
Bild: Brunnen im Renaissancehof des Museums Ulm, Foto: Judith Bahr/Museum Ulm

Mit zunehmender Geschwindigkeit durchdringen sich reale und virtuelle Räume. Die Topographie natürlicher Lebensräume ist uns vielfach fremd geworden. Die Wirklichkeit als Erlebnis verschwindet. Und mit ihrem Verlust wächst die Sehnsucht nach ihrer Wiederentdeckung.

In einer Zeit der Dystopien, in der multiple Krisen unsere Welt aus den Angeln heben und die Zukunft grau erscheint, möchten wir uns mit diesem Open Call auf die Suche nach dem paradiesischen Garten Eden machen. Der verwunschene Garten war, ist und bleibt als Ort des Rückzugs und der Idylle ein Sehnsuchtsmotiv. Nach den repräsentativen Parkanlagen in Renaissance und Barock entstanden im bürgerlichen Zeitalter des 19. Jahrhunderts erste Privatgärten. Sie hatten einen ganz persönlichen Charme, waren intim und huldigten der Besinnlichkeit. Rasch wurde der Garten zum künstlerischen Lieblingsmotiv. Und eine neue Blütezeit der Naturdarstellung keimte auf. Als Ideal verklärt, steht der Garten heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Seine Schönheit vermittelt eine Idee des Überirdischen und der Herrlichkeit des Paradieses, nach dem sich die Menschen seit Jahrhunderten sehnen.

Einem botanischen Garten vergleichbar sammelt, pflegt und zeigt das Museum Ulm in seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 15.-20. Jahrhunderts Raritäten aus 40.000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Die gesuchten künstlerischen Positionen zum Thema Paradiesgarten sollen im Frühjahr 2021 in einem Ausstellungsprojekt zusammengeführt werden und das Museum in einen alternativen Ort des Staunens, Erlebens und Wiederentdeckens verwandeln.

Wir laden Künstler*innen, Kurator*innen und alle Interessierten ein, an der Ausstellung aktiv mitzuarbeiten, Kunstwerke unterschiedlichster Art und Medien für diese Ausstellung vorzuschlagen und einzureichen, Werke zu kommentieren und im Gruppenchat mit Kurator*in und Community zu diskutieren.

Kurator*in

Stefanie Dathe
Stefanie Dathe

Mit zunehmender Geschwindigkeit durchdringen sich reale und virtuelle Räume. Die Topographie natürlicher Lebensräume ist uns vielfach fremd geworden. Die Wirklichkeit als Erlebnis verschwindet. Und mit ihrem Verlust wächst die Sehnsucht nach ihrer Wiederentdeckung.

In einer Zeit der Dystopien, in der multiple Krisen unsere Welt aus den Angeln heben und die Zukunft grau erscheint, möchten wir uns mit diesem Open Call auf die Suche nach dem paradiesischen Garten Eden machen. Der verwunschene Garten war, ist und bleibt als Ort des Rückzugs und der Idylle ein Sehnsuchtsmotiv. Nach den repräsentativen Parkanlagen in Renaissance und Barock entstanden im bürgerlichen Zeitalter des 19. Jahrhunderts erste Privatgärten. Sie hatten einen ganz persönlichen Charme, waren intim und huldigten der Besinnlichkeit. Rasch wurde der Garten zum künstlerischen Lieblingsmotiv. Und eine neue Blütezeit der Naturdarstellung keimte auf. Als Ideal verklärt, steht der Garten heute mehr denn je für die verlorene Einheit von Mensch und Natur. Seine Schönheit vermittelt eine Idee des Überirdischen und der Herrlichkeit des Paradieses, nach dem sich die Menschen seit Jahrhunderten sehnen.

Einem botanischen Garten vergleichbar sammelt, pflegt und zeigt das Museum Ulm in seinem denkmalgeschützten Gebäudeensemble des 15.-20. Jahrhunderts Raritäten aus 40.000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Die gesuchten künstlerischen Positionen zum Thema Paradiesgarten sollen im Frühjahr 2021 in einem Ausstellungsprojekt zusammengeführt werden und das Museum in einen alternativen Ort des Staunens, Erlebens und Wiederentdeckens verwandeln.

Wir laden Künstler*innen, Kurator*innen und alle Interessierten ein, an der Ausstellung aktiv mitzuarbeiten, Kunstwerke unterschiedlichster Art und Medien für diese Ausstellung vorzuschlagen und einzureichen, Werke zu kommentieren und im Gruppenchat mit Kurator*in und Community zu diskutieren.

Kunstwerke

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Das Wort Krise besteht im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen
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Kommentare

  • Endlich eine Initiative, die die eingetretenen Pfade verläßt, um Zukunft neu zu denken. Wenn wir unseren Kindern einen bewohn-baren Planeten hinterlassen wollen, müssen wir alle Möglichkeiten nutzen, alte Gewohnheiten in Frage zu stellen und gemeinsam um neue Lösungen ringen. Einen besseren Ort als die Kunst gibt es dafür nicht.

    Anita Beckers
  • sehr schöne Idee!

    Florin
  • Hello, I just sent my proposal. I could not indicate my Istagram account, because a message said it was wrong. I did not understand the reason, I tried several times. My account instragram is @andrea_cerquiglini (I also wrote andrea_cerquiglini, but nothing changed). Thank you for the attention. Best regards.

    Andrea Cerquiglini

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