• Experiment

Exhibitag

  • Forschung
  • Interaktive Objektschilder

Sei dabei!

Im Rahmen der Partnerschaft der Hochschule Düsseldorf  (HSD) mit nextmuseum.io werden wir diverse digitale Experimente planen und durchführen. Das gemeinsame Ziel ist, mithilfe von digitalen Mitteln die Präsentation und Rezeption von Kunst demokratischer und partizipativer zu gestalten und das Museum neu zu definieren als Ort für Kreation, Experimente und Begegnungen (zwischen Menschen sowie zwischen Mensch und Technik). Im ersten Projekt entwickeln Studierende der HSD drei verschiedene Prototypen zu interaktiven Objektschildern, die zeitnah in der Ausstellung des NRW-Forums getestet werden.

 

Projekt: Exhibitag

Was ist Exhibitag?
Exhibitag stellt eine dynamische und automatische Verknüpfung von Ausstellungsstücken innerhalb einer Sammlung sowie sammlungsübergreifend dar. Besucher*innen wird es ermöglicht eine personalisierte digitale Sammlung zu erstellen. Auf Basis der Verknüpfungen zwischen Kunstwerken können dem*der Besucher*in, basierend auf der
personalisierten Sammlung, weitere Kunstwerke gezeigt und bestimmte Ausstellungen vorgeschlagen werden.

Wie sieht eine Verknüpfung zwischen Ausstellungstücken aus?
Während des Museumsbesuchs können die Besucher*innen Ausstellungsstücke mit einem Wort beschreiben und auf diese Weise das Ausstellungsstück symbolisch taggen. Nach dem Taggen eines Werkes werden die Tags aller Besucher*innen als Wortwolke projiziert. So lässt sich erfahren, welchen ersten Eindruck andere Besucher*innen zu dem entsprechenden Kunstwerk hatten. Innerhalb der digitalen persönlichen Sammlung werden die Kunstwerke unter anderem mit den Tags beschrieben. Die Tags funktionieren dort ähnlich wie Hashtags in sozialen Netzwerken. Durch das Anklicken eines Tags lassen sich ähnliche Kunstwerke finden, die von Besucher*innen mit demselben Tag markiert wurden.

Wie sieht die persönliche digitale Sammlung aus?
Damit Besucher*innen Exhibitag nutzen können, erhält jede*r User*in einen Ausweis mit einer eindeutigen ID. Unter dieser können Ausstellungsstücke gespeichert werden. Die ID auf dem Ausweis dient zudem als Login für die digitale Sammlung, die abrufbar über den QR-Code auf dem Ausweis, sowie über nextmuseum.io/exhibitag, ist. Scanne den QR-Code und hab‘ Spaß daran, deine eigene Sammlung zu kuratieren!

 

Museumsbesuch

1. Erhalt des Besucher*innenausweises: Vor Betreten der Ausstellung erhalten die Besucher*innen einen Ausweis, sofern er noch keinen hat. Der Ausweis kann museumsübergreifend verwendet werden, besitzt die Größe einer Scheckkarte
und passt in jedes Portemonnaie. Zusätzlich gibt es einen Info Flyer.

2. Interaktion in der Ausstellung: Die Besucher*innen gehen durch die Ausstellung und können via Gestensteuerung mit den einzelnen Ausstellungstücken interagieren. Dabei gibt es die folgenden drei Gesten: Daumen
Hoch (Exponat in virtueller Sammlung speichern), Zeigefinger Hoch (ersten Eindruck durch Spracheingabe schildern, Wortwolke anzeigen), Denker Pose (Trigger noch frei, z.B. Audio Guide starten). Um die Einstellungen mit der ID der Besucher*innen zu verknüpfen, muss der QR-Code des Ausweises für die Kamera sichtbar sein.

3. Den Museumsbesuch in der digitalen Sammlung Revue passieren lassen: Nach dem Museumsbesuch können die Besucher*innen sich seine digitale Sammlung im Webbrowser ansehen und durch die Tags klicken.
Dazu kann der QR-Code des Ausweises mit
dem Smartphone eingescannt werden. Alternativ
ist ein Login auch mit dem 8-stelligen
Code auf nextmuseum.io/exhibitag möglich.

Beteiligte Studierende: Alexander Pech, Marina Jötten

 

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